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Zeitnehmungsmatte am Zielbereich eines 24-Stunden-Laufs mit Restmeter-Vermessungsband
REGLEMENT

Reglement für Teilnehmer

Welche Regeln in der österreichischen Ultraszene Standard sind — von der Startberechtigung über die Restmetervermessung bis zur Schlusssirene.

Startberechtigung

Grundsätzlich startberechtigt ist jede Läuferin und jeder Läufer, unabhängig von Vereinszugehörigkeit. Vorausgesetzt werden in der Regel:

Für nationale Meisterschaftswertungen (etwa österreichische Ultralauf-Meisterschaft) erfolgt die Nennung in der Regel über die Daten des Landesverbands — diese kann nur der Stammverein vornehmen.

Start- und Endsignal

Ein 24-Stunden-Lauf beginnt klassischerweise mit Countdown und Startschuss. Nach Ablauf der 24 Stunden ertönt eine Schlusssirene:

Restmetervermessung

Die Restmeter sind der Bruchteil einer angefangenen, nicht vollendeten letzten Runde. Sie werden bei Einzelläufern unmittelbar nach der Schlusssirene vermessen — meist von Helfern des veranstaltenden Vereins mit einem geeichten Maßband entlang der vermessenen Strecke. Das Ergebnis fließt in das offizielle Endergebnis ein und entscheidet über knappe Platzierungen.

Zeitmessung

Die Zeitmessung erfolgt typischerweise über elektronische Transponder (Chip-Zeitmessung); jede Runde wird beim Überqueren der Zeitnehmungsmatte erfasst. In der österreichischen Ultraszene sind mehrere externe Zeitnehmer im Einsatz, darunter Pentek-Timing, davengo und raceresult — der grundlegende Workflow ist anbieterunabhängig ähnlich. Bei Staffeln ohne separate Wechselzone können Einzelzeiten nicht pro Läufer ausgewiesen werden; die Mannschaft sollte das selbst über Laufuhren oder eine Strichliste protokollieren.

Wertung

Gewertet wird die Gesamtstrecke in Kilometern und Metern. Sie ergibt sich aus:

Klassische Wertungsklassen sind: Einzel männlich/weiblich (mit Altersklassen-Unterteilung U23, AK1–AK7), Staffeln nach Größe und nach Zusammensetzung (z. B. Mixed), sowie Sonderwertungen wie Business-Wertung oder Vereinsklasse.

Verhalten am Rundkurs

Disqualifikation

Mögliche Disqualifikationsgründe in der österreichischen Ultraszene umfassen u. a.: Streckenabkürzung, fremde Hilfe außerhalb der erlaubten Bereiche, Manipulation des Transponders, grobe Missachtung von Streckenanweisungen. Die Entscheidung trifft die Rennleitung in Abstimmung mit der Zeitnehmung.

Häufig gestellte Fragen zur Teilnahme — von Anmeldung bis Camp — finden sich in der FAQ.